Da haben wir als allerletztes mit gerechnet. 1. Sieger der Biathlonmeisterschaft in Mesum sind die Schlickrutscher. BÄMMMM

Besser als auf der Homepage vom Veranstalter Martin Bremer kann man es nicht beschreiben. Daher hier seine Zusammenfassung:

Die 5 Finalteams

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Sie haben es geschafft, sind durch Vorläufe und Halbfinale bis ins Finale gelangt und kämpfen in ihrem (mindestens) dritten Wettkampf an diesem Tag mit bereits etwas müden Armen um den Titel des 1. Mesumer Biathlonstaffelmeisters. Als schnellstes Halbfinalteam startet der Mesumer Männerchor (11:38 Minuten) auf Bahn 2, ist aber ebenso dezimiert, wie das zweitschnellste Team, RoFlo gegen den Rest (11:48 Minuten auf Bahn 1. Beide Teams gehen mit nur 2 Startern ins Rennen, die also jeweils zweimal an den Start gehen werden. Schnellstes vollständiges Team waren im Halbfinale Die Schlickrutscher (11:48 min, in pink auf Bahn 3). Die Feldschützen (12:38 Minuten auf Bahn4) und KCB (12:46 Minuten auf Bahn 5) sind mit ihren Zeiten dicht an den schnelleren Teams und könnten für eine Überraschung sorgen. Rund um die Biathlonarena freuen sich zahlreiche Zuschauer auf die folgenden Minuten der Entscheidung zwischen den besten „Skijägern“ des Tages. Die Stimmung ist klasse, es kann losgehen.

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Beim Schießen der 5 Startläufer sind alle Teams noch dicht beisammen, doch schon Sekunden später, mit den ersten Schießergebnissen, schreibt dieses Finale seine eigene Geschichte. Schlickrutscher Olaf Beckmann legt das schnellste Rennen aller heutigen Wettkämpfer hin und bleibt als Einziger bei Laufen inklusive Schießen unter der 2-Minuten-Marke. Nach 1:54 Minuten setzt er seinen 5. Schuss und übergibt auch nach Ablauf der 30 Strafsekunden noch knapp in Führung liegend an Stephan Bruning, jedoch nur eine gute Sekunde vor den Feldschützen, bei denen Tim Achterkamp 4 Treffer erzielt und Marco Heinecke ins Rennen schickt. Ebenfalls starke 4 Treffer erzielt KCB-Startläufer Tobias Rapien, der 25 Sekunden hinter den beiden führenden Teams an dritter Stelle liegend an Timo Steggemann übergibt. Weniger gut läuft es für die beiden schnellsten Halbfinalteams. Der Ro vom RoFlo-Team, Roland Behnen, unglaublicher Vielstarter mit 10 Einsätzen für 3 Teams an diesem Tag, hat seine Treffsicherheit ausgerechnet jetzt im Finale für einen Moment verloren und muss 60 Strafsekunden abwarten. Noch ärger erwischt es den bisher Besten in der Einzelwertung, Sascha Wiese. Der Neuling im Mesumer Männerchor, der zuvor mit fehlerlosem Schießen in 2:46 Minuten geglänzt hatte, muss nun 5 Fehlschüsse hinnehmen und wird dabei als Linksausleger, ein wenig zum Opfer der dichtstehenden 5 Startläufer. Einige Berührungen durch den Betreuer der Schlickrutscher bringen ihn aus dem Konzept. Heissblütige Momente bringen im Eifer des Gefechts leider auch mitunter Situationen hervor, die sich niemand wünscht. Saschas Enttäuschung ist greifbar, doch er schafft es, sich wieder auf das Sportliche zu konzentrieren. Alle Achtung!

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Welch eine Dramaturgie. Ausgerechnet der Führende, Schlickrutscher Stephan Bruning, muss am Biathlongewehr einen Nuller hinnehmen. Nur, weil er zu den Schnellsten in der Loipe gehört, kann er so eben noch Platz 2 verteidigen, eine Sekunde vor dem starken KCB-Team, bei denen Timo Steggemann seine Treffsicherheit für genau diesen Moment aufgesparte. Nach zwei glücklosen Schießen im Vorlauf und Halbfinale hält er sein Team mit gleich 4 Treffern im Rennen um den Sieg. Das gilt umso mehr für die Feldschützen, die durch „Einspringer“ Marco Heinecke nun bei Finalhalbzeit sogar knapp in Führung liegen. Doch dahinter geht es ganz eng zu. Die beiden bisher zurückliegenden Teams, RoFlo gegen den Rest und Mesumer Männerchor, kommen durch je 4 Treffer von Florian Westkamp und Andreas Zagorski auf 20 Sekunden an das Führungstrio heran.

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Die Ereignisse überschlagen sich. Dem Feldschützen Hendrik Ebbingmann schiebt die Skistöcke mit soviel Wucht an die hintere Begrenzung des Thoraxtrainers, dass das Zugseil aus der Spule springt. Extrem schnelle Reparatur unseres Technikers, Daniel, der eigentlich Zeit stoppt und Treffer zählt. Nach rund 30 Sekunden gehts für Hendrik weiter und wir reduzieren für ihn entsprechend den Langlaufabschnitt. Hendrik behält kühlen Kopf, erzielt trotz der Hektik 3 Treffer und hält seine Feldschützen vor der Schlussrunde auf Platz 2. Doch vor ihm macht Schlickrutscher Bernd Osterbrink ein ganz starkes Rennen. Der zweitschnellste Wettkämpfer des Tages benötigt nur 2:01 Minuten für seine 400 m-Strecke inkl. seiner 5 Schüsse, von denen 4 im Ziel landen. Nach nur 15 Strafsekunden schickt Bernd seinen Teamkollegen Christian Grothues mit 40 Sekunden Vorsprung in die Schlussrunde. Im Kampf um Platz 3 liegen KCB, bei denen Stephan Brüning 3 Treffer erzielt, mit 9:13 Minuten etwas aussichtsreicher im Rennen, als der Mesumer Männerchor (9:38 Minuten) für die Sascha Wiese mit 4 Treffern seine Treffsicherheit so schnell wiedergefunden hat und dem RoFlo-Team (9:57 Minuten), bei dem Roland Behnen nach 3 Fehlschüssen auf Florian Westkamp übergibt.

Die Schlussrunde des Finals

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Welch ein Finish. Der Führende, Schlickrutscher Christian Grothues, macht das einzig Richtige und verteidigt seinen Vorsprung mit „Vollgas“ in der Loipe und blitzschnellem Schießen. Dabei erreicht er in 2:01 Minuten exakt jene starke Zeit, wie zuvor Bernd Osterbrink, doch 3 Fehlschüsse schaffen noch 45 zusätzliche Sekunden der Spannung. Feldschützen-Schlussläufer Sebastian Bülter müsste aber fast Unmögliches schaffen, um den Schlickrutschern diesen Sieg noch streitig zu machen und so bricht der Jubel der Schlickrutscher aus, noch bevor Sebastian sein Schießen beendet hat. In 10:55 Minuten sind die 4 Kämpfer in rosa das einzige Team unter der 11-Minuten-Marke, rufen im genau richtigen Moment ihre Topleistungen ab und sind völlig verdient 1. Mesumer Biathlonstaffel-Meister.

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Etappensieger Florian Westkamp

 

Doch hinter den Schlickrutschern tobt der Kampf um die Plätze auf dem Stockerl und da muss Sebastian Bülter schon starke 4 Treffer hinlegen, um seinen Feldschützen in 11:30 Minuten so gerade noch 3 Sekunden Vorsprung zu retten auf den entfesselten RoFlo-Kämpfer, Florian Westkamp. Es ist Florians fünfter Start an diesem Tag. Schon vor dem Finale gibt er Einblick in seine körperliche Verfassung und meint, dass von „fit“ keine Rede mehr sein könne. Um so bemerkenswerter, dass der erfolgreiche Bogenschütze, Kreismeister mit seinem Team des TV Mesums, in diesem letzten seiner 5 Rennen sein bestes Resultat erzielt. Als wäre da gar nicht die Atemnot aus dem harten 400 m-Skilanglauf, schnappt er sich ein letztes Mal das Biathlongewehr und schießt ohne lange Verschnaufpause einen Treffer nach dem nächsten. Jubel bricht aus nach seinem 5. Schuss und für den Personalcontroller bei Tece in Emsdetten spielt sich das fast in Trance ab. Sein RoFlo-Team bringt er von Platz 5 noch auf Platz 3 und selbst erzielt er die beste Leistung des Tages und qualifiziert sich als Mesums Etappensieger für das Finale der Biathlon Deutschland-Tour am 8./9. Februar 2020 in Ruhpolding gegen die 38 Etappensieger der anderen Tourorte 2019.

Hinter dem RoFlo-Team hat Michaela Bäcker, die Schlussläuferin des KCB-Teams etwas Pech und kann ihre tollen 4 Treffer aus dem Halbfinale nicht wiederholen. Mit einem Treffer muss KCB mit dem 4. Platz zufrieden sein. Andreas Zagorski erzielt für den Mesumer Männerchor noch einmal starke 4 Treffer, kann den 5. Platz jedoch nicht mehr verbessern. Wow, das Finale bot nicht nur große Spannung sondern zugleich eine Vielzahl starker sportlicher Leistungen. Welch ein würdiger Wettkampf-Abschluss dieses tollen Biathlontages.

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Siegerehrung und abschließender Dank

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Die Schlickrutscher sind Staffelchampions und grüßen mit Schampus von ganz oben auf dem Treppchen. Zudem fahren die 4 gemeinsam zum Biathlon-Tourfinale nach Ruhpolding, wo einer der ihren am 8./9. Februar 2020 im Finale um den Titel des Toursiegers kämpfen wird. Damit hat Mesum zwei Finalisten im Tourfinale. Wettschulden sind eben Ehrenschulden und diese Ausnahme haben sich die Organisatoren dieses Events, die Mesumer Kaufleute, mehr als verdient. Pokale und Shootingstar-T-Shirts erhalten auch die zweit- und drittplatzierten Teams. Jede(r) Wettkämpfer/in des Tages wird mit einer Erinnerungsmedaille ausgezeichnet, womit wir bereits bei den ersten beiden Dankeschöns angekommen sind, nämlich jenem an alle Wettkämpfer für ihren Einsatz, ihre Motivation und die sichtbare Freude, mit der sie kämpften. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Dominik Exler, dem Inhaber von Ando Wohndesign und der Cocktailbar „Nachtschicht“, dem es ein Anliegen war, dass alle Wettkämpfenden mit einer Erinnerung aus diesem 1. Mesumer Biathlontag herausgehen. Er übernahm die Kosten für die 130 Medaillen.

Die vier fehlerlos schießenden Wettkämpfer/innen des Tages: Florian Westkamp (o.l.), Sascha Wiese (o.r.), Susanne Brink (u.l.) und Steffi Pleimann (u.r.)

Mein persönlicher Dank gilt meinem Tour-Team, Sandra, Daniel, Silvia, Jana und Dirk, die bei dieser wuseligen Etappe pausenlos gefordert waren und in jeder Phase die Übersicht behielten. Ein herzliches Dankeschön geht an das Publikum, das mit seiner Lebendigkeit und Unterstützung dafür sorgte, das Mesum künftig das „Ruhpolding an der Ems“ genannt werden könnte. Und der abschließende Dank gilt noch einmal dem gesamten Team der Mesumer Kaufleute um die Vorsitzende, Marlen Achterkamp, die das Herz am richtigen Fleck haben und für ihren kleinen Ort Großes leisten.

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Bilder: Sandra Blömeke Technik: Daniel Holtschneider Text: Martin Bremer

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Am letzten Wochenende ging der Stammtischvergleichskampf (kurz STVK) in seine 11. Auflage.

5 Stammtische mit ein bis drei Doppeln waren am Start, und wie in jedem Jahr gab es reichlich Gelegenheiten, im Doppel auf dem Tennisplatz oder in der Regelpause an der Theke die Kräfte zu messen.

In zwei 5er-Gruppen mit dem Modus „Jeden-gegen-Jeden“ ging es um eine gute Ausgangsposition für die abschließenden KO-Spiele. Am besten machten es die Schlüpferstürmer 2 mit Charly Beuvink und Michael Bröker sowie die Schlickrutscher 2 mit Bernd Osterbrink und Christian Tiltmann. Diese beiden Doppel gewannen ihre jeweiligen Gruppen und traten dann im Endspiel gegeneinander an. Die zahlreichen Zuschauer quittierten die hochklassigen Ballwechsel und das spannende Spiel mit reichlich Applaus und lautstarker Anfeuerung. Erst zum Ende der Partie hin zogen Osterbrink/Tiltmann etwas davon und siegten schließlich mit 7:3.

Allerdings hatten beide Stammtische noch 2 schwächere Doppel am Start, die jeweils nur um die Plätze 7 bzw. 9 spielten und somit in die Endabrechnung zur Belastung für den Gesamtsieg wurden.

Im Spiel um Platz 3 ging es somit um den Tagessieg um den großen „Christian-Lüttmann-Gedächtnis-Wanderpokal“. Das Spiel und damit den Pokal gewannen die Erdinger mit Mörty Exler und Dieter Isfort gegen den ersatzgeschwächten IG Hasenclub (Kuddel Hinterding/Jörg Galle plus Aushilfsspieler Christian Grothues) mit 6:1. Herzlichen Glückwunsch dem siegreichen Team, die nun schon zum 4. Mal – so oft wie kein anderer Stammtisch – auf dem Pokal verewigt wurden.

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Nachfolgend noch das amtliche Endergebnis:

  1. Die Erdinger (5 Strafpunkte)
  2. IG Hasenclub (7)
  3. Kaffee(Satz) & Sieg (8,5)
  4. Die Schlickrutscher (9)
  5. Die Schlüpferstürmer (9)

Am Ende beim gemeinsamen Grillen waren sich alle einig, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall eine weitere Auflage dieses Traditionsturniers geben soll.

Schon einen Tag nach dem großen Tennis-Stammtischvergleichskampf
sind die Schlickrutscher wieder auf einem großen Turnier.
Die Biathlon-Tour gastiert in Mesum. Da sind wir doch auf jeden Fall mit dabei.
Wir sind gespannt, was uns erwartet und hoffen auf starke Unterstützung durch die Zuschauer.

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Auch in diesem Jahr fand – bereits zum 9. mal – der große Stammtischvergleichskampf (kurz: STVK) statt.

11 Doppel aus 5 Stammtischen hatten sich angemeldet:

- Die Schlickrutscher (1 Doppel)
– Die Schlüpferstürmer (2)
– Die Erdinger (1)
– FC Feldklause (6 !)
– Die Nassen (1)

Es wurde zunächst in zwei 6er-Gruppen gespielt. Bei bestem Tenniswetter standen somit 4 bzw. 5 Gruppenspiele auf dem Programm, die auf Zeit (jeweils 30 Minuten) ausgetragen wurden. Am Ende der Gruppenphase standen die Plätze 1 bis 6 in den beiden Gruppen fest.

Weiter ging es dann in den Halbfinals, wo überkreuz die beiden Gruppenersten und -zweiten gegeneinander antraten:

1. Halbfinale: FC Feldklause II – Die Schlüpferstürmer I (2:6)
2. Halbfinale: Die Schlickrutscher – Die Erdinger (6:4)

Endspiel: Die Schlickrutscher – Die Schlüpferstürmer I (3:4)
Spiel um Platz 3: FC Feldklause II – Die Erdinger (3:6)

Spiel um Platz 5: Die Schlüpferstürmer II – FC Feldklause I (3:6)
Spiel um Platz 7: FC Feldklause V – FC Feldklause III (6:0)
Spiel um Platz 9: FC Feldklause IV – FC Feldklause VI (6:2)
Spiel um Platz 11: Die Nassen – Rast (6:0)

Da alle Platzierungen in die Endauswertung, die nach dem von Christian Tiltmann entwickelten “Quotientenverfahren” ermittelt wurden, eingingen, stand am Ende des Tages der Sieger der diesjährigen STVK und Gewinner des Christian-Lüttmann-Gedächtnis-Wanderpokals fest: DIE SCHLICKRUTSCHER. Herzlichen Glückwunsch.

Schon jetzt freuen sich alle auf die Jubiläums-Veranstaltung im kommenden Jahr, wenn es zum 10. Mal heißt: Wer gewinnt den STVK-Pokal?

Ein großen DANKESCHÖN auch an den TC GW Mesum, der es uns erst möglich macht, jedes Jahr in so netter Runde zusammen zu kommen.

 

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So sehen Sieger aus!!